Herzschutz statt Herzschmerz

Herzschutz statt Herzschmerz: Erfahren Sie, warum Omega-3-Fettsäuren für Ihr Herz überlebensnotwendig sind.

– Prävention und Therapie –

Gerade jetzt, nach dem plötzlichen Tod des 31-jährigen Fussballprofis Davide Astori, rückt das Thema Herz und Herzgesundheit wieder aktiv in unser Bewusstsein. Offen bleibt dabei häufig die Frage, ob wir aktiv etwas für unsere Herzgesundheit tun können?

Ja, das können wir! Zum Einen ist da die Reduktion der bekannten Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Übergewicht, Bewegung und Ernährung. Zum Anderen gibt es aktive „Helfer“, welche von enormer Bedeutung für ein gesundes Herz sind: die Omega-3-Fettsäuren!

Die herzschützende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren und die Bedeutung des Omega-3-Index als Herz-Kreislauf-Risikofaktor sind seit langen bekannt und durch zahlreiche Studien belegt.

Die Studien (eine Auswahl)

An einer zweijährigen Untersuchung (DART-Studie¹) an über 2000 Männer, die einen akuten Herzinfarkt erlitten hatten, zeigte eine Senkung der Gesamtsterblichkeit um 29% – in der Gruppe, die zweimal pro Woche Fisch zu sich nahm.

Und in der GISSI-Präventionsstudie² konnte gezeigt werden, dass die Zufuhr von 1g Omega-3-Fettsäuren täglich über 3,5 Jahre, die Gefahr an einem plötzlichen Herztod zu versterben, um mehr als 45 % verringert war!

Die Eigenschaften von Omega-3-Fettsäuren

Zu den wesentlichen herz-schützenden Eigenschaften gehört

  • antiarrhythmischer Effekt!
  • die Senkung des Triglyceridspiegels
  • die Erhöhung der HDL-Cholesterin-Werte

Weiterhin senken sie den Blutdruck, erweitern die kleinen Blutgefäße, hemmen die Thrombozytenaggregation und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes.

Das Verhältnis ist entscheidend – Omega 3 versus Omega 6

Omega 3 (EPA und DHA) wie auch Omega 6 zählen zu den essentiellen Fettsäuren und müssen über unsere Nahrung aufgenommen werden. Dabei entscheidend ist jedoch nicht alleine die ausreichende Zufuhr, sondern viel mehr das Verhältnis zueinander.

So führt eine Übermaß an Omega-6-Fettsäuren dazu, dass Omega-3-Moleküle aus den Membranen von Herzmuskelzellen verdrängt werden und somit das Risiko für Kammerflimmern steigt.

Durch die Veränderung der modernen Ernährungsgewohnheiten hat sich hier in den letzten Jahrzehnten ein fatales Ungleichgewicht bei dem Verhältnis der Omega-3- zu den Omega-6-Fettsäuren entwickelt. So war das Verhältnis Omega-3- zu Omega-6 in der Nahrung der Steinzeitmenschen (und der Eskimos) bei 1:1. Unsere heutige Nahrung in den Industrieländern enthält so wenig Omega-3-Fettsäuren, dass das Verhältnis bei 1:10 bis 1:20 (Omega-3: Omega-6) liegt.

Diese erschreckende Tatsache wird auch in dem Jahresbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) deutlich. Denn die tägliche Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren beträgt gerade einmal 0,15 bis 0,25 g täglich, anstatt der erforderlichen 1,2 bis 1,5 g an EPA und DHA. Und wir sprechen hier von erforderlich, das heißt noch lange nicht optimal. Erschwerend kommt hinzu, dass der Jahresbericht der DGE auf der Auswertung von Fragebögen beruht. Heißt die Angaben beziehen sich nur auf das was die Teilnehmer an Fischkonsum in ihrem Fragebogen angegeben haben und ob das wirklich der Realität entspricht oder nur Wunschdenken ist, bleibt offen.


Doch Hand aufs Herz: Wieviel Fisch steht auf Ihrem Speiseplan?

Oder haben Sie Fisch schon ganz gestrichen, weil er nicht schmeckt oder Sie einfach keinen essen wollen?

Wenn Fisch auf Ihrem Speiseplan steht, dann empfehle ich als super Omega-3-Fettsäure-Lieferanten:

Omega-3-Fettsäuren-Gehalt (EPA und DHA) in g pro 100 g Fisch

Hering1,7 – 1,8Austern0,4 – 1,0
Sardinen1,0 – 1,7Thunfisch0,3 – 0,7
Lachs1,0 – 1,8Shrimps/Crab0,3 – 0,4
Forelle0,8 – 1,0Muscheln0,2 – 0,3
Makrelen0,3 – 1,6Kabeljau0,1 – 0,2
Heilbutt0,4 – 1,0Hummer0,1 – 0,4

Bezugsquelle: ganzimmun.de

Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren im Fisch ist von vielen verschieden Faktoren abhängig, wie Jahreszeit, Futter und Aktivität, so dass die Konzentration stark schwanken kann.

Und wenn NICHT, dann lassen Sie unbedingt Ihren Omega-3-Index bestimmen. Denn nur so ist sichergestellt, dass die Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren für Sie passt!

Meine Empfehlung

Aufgrund der eindeutigen Datenlage wird von den europäischen und amerikanischen kardiologischen Fachgesellschaften eine tägliche Zufuhr von mindestens 1g Omega-3-Fettsäuren empfohlen.  Als Quelle können dabei Fisch und/oder Fischölkapseln dienen.

–> Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, dann lassen Sie Ihren persönlichen Omega-3-Index messen. 

Warum?

Das Wissen um Ihren ganz persönlichen Omega-3-Index gibt Ihnen die Möglichkeit, gezielt Ihre Gesundheit zu erhalten und zu verbessern.

Gerade die Struktur von Herz, Gehirn und Muskeln hängen davon ab, ob Ihre Zellen ausreichend mit lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren versorgt sind.

Warten Sie nicht! Handeln Sie im Sinne Ihrer Gesundheit.

Jetzt Termin vereinbaren!

¹ Burr M et al.Lancet 1989

² Gizzi prevenzione investigators. Lancet 1999

weitere Studien: von Schacky C. 2015; Thies F et al. 2003; Leaf A et al. 2003

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