Was wirklich hilft, wenn Essen zur Qual wird!

Immer häufiger höre ich von meinen Patienten:

Ich weiß nicht mehr, was ich noch essen kann. Es wird immer schlimmer, aber ich habe keine Ahnung worauf ich nun so reagiere. Eigentlich gab es nie Probleme, aber jetzt kommt es immer häufiger zu Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit und auch Kreislaufschwierigkeiten.

Sogenannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten zeigen sich in den letzten Jahren immer häufiger. Doch wo kommt das eigentlich her?

Die Ursachen für eine „überschießende“ Reaktion des Immunsystems auf Lebensmittel, welche in der Vergangenheit gut vertragen wurden, sind vielfältig. So spielt IgE (Immunglobuline E = sogenannte Antikörper) eine bedeutende Rolle (Typ-1-Allergien) bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ebenso wie Magensäuremangel und/oder eine reduzierte Bildung von Pankreasenzyme.

Neuroendokrine Stresshormone (Cortisol, DHEA und Noradrenalin) und hormonelle Dysbalancen fördern ebenfalls die Ausbildung von nahrungsmittleabhängigen Problemen.

Hier bietet ein PräScreening eine echte Erleichterung, um klären zu können, ob es sich tatsächlich um Nahrungsmittelunverträglichkeiten handelt oder um eine Verwertungsstörung, welche durch einen Mikronährstoffmangel gefördert wird.

Was wirklich hilft, wenn Essen zur Qual wird!

Der erste Schritt: Mit dem 3-Phasen-System – Elimination, Provokation und Stabilisation – haben Sie die Möglichkeit gezielt die Auslöser für Ihre Nahrungsmittelunverträglichkeiten herauszufinden.

Phase 1 = Elimination = Weglassen: In dieser Phase wird das als „Übeltäter“ herausgefilterte Lebensmittel gezielt aus dem Speiseplan gestritten. Das heißt, wenn Sie z.B. Tomaten als möglichen Auslöser im Verdacht haben, dann lassen Sie in dieser Phase über 7 Tage, Tomaten und ALLE Varianten davon weg.

Phase 2 = Provokation = Herausforderung: Nach der Weglass-Phase von mindestens 7 Tagen, wird das ausgewählte Lebensmittel nun wieder gegessen. Die Auswirkungen sollten aufmerksam beobachtet und notiert werden. Bei einer positiven Reaktion verschwinden die typischen Beschwerden in der Phase 1 und kommen in Phase 2 zurück. Bei einer negativen Reaktion bleiben die typischen Beschwerden in der Phase 1 bestehen oder verschwinden nur in einem geringen Maß.

Phase 3 = Stabilisation = Festigen: Nach einem positiven Test-Ergebnis heißt es nun, das Lebensmittel und die im Zusammenhang stehenden gezielt und nachhaltig aus dem Speiseplan zu streichen und mit anderen neuen Lebensmitteln frischen Wind in den Speiseplan zu bringen. Bei einem negativen Ergebnis beginnt der Prozess von vorne, so lange bis alle relevanten Nahrungsmittel gefunden sind.

Zu beachten ist dabei unbedingt, das Nahrungsmittel sogenannte Kreuzreaktionen mit Pollen-/Inhalationsallergen haben. Das heißt, das zum Beispiel bei einer hohen Belastung mit Birkenpollen, auch wenn keine Allergie bekannt ist, Nahrungsmittel wie Apfel, Birne, Curry, Karotte, Kastanie, Kiwi, Sellerie, Tomate, Anis, Banane uvm. schlecht vertragen werden. Die Reaktionen auf die betroffenen Lebensmittel können dann abhängig von der Belastung mit Birkenpollen unterschiedlich stark ausfallen.

 

Der zweite Schritt oder wenn Sie den ersten Schritt überspringen wollen, um direkt zu wissen was los ist.

Oder was ich tun würde!

Mit dem NEUEN PräScreening (ab 01. Mai 2017 verfügbar) bietet sich gerade für die VOR-Testung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten echte Hilfe und folgende Vorteile:

  • Messung der Nahrungsmittel-Einzelallergene IgG und IgG4: Weizen, Haselnuss, Kuhmilch, Ei, Tomate, Banane, Ananas und Senf
  • damit entfällt die IgG/IgG4-Poolaufschlüsselung für Nahrungsmittel
  • das heißt, bereits mit dem PräSreen können die „Hauptauslöser“ geklärt werden
  • nach positiven Messergebnissen kann eine gezielte Anschlussdiagnostik erfolgen: AllergoScreen® Basic mit 87 Einzelallergenen oder AllergoScreen® Premium mit 261 Einzelallergene

AB Herbst 2017 wird zusätzlich ein AllergoScreen® Veggie angeboten, der sich durch die Auswahl der Allergene vor allem an Betroffene richtet, die sich vegetarisch ernähren.

 

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Bauchschmerzen
  • Missempfinden
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • wiederkehrende Durchfälle
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

 

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