Sonnenvitamin D – Die 7 Fakten

Die Sonne schenkt uns wirklich gerade einen goldenen Oktober, aber die Tage sind gezählt bis sie wieder grauer, trüber, dunkler und trister werden.

Sonnenvitamin D – Die 7 Fakten

Die Sonnenstunden werden kürzer, die Kraft der Sonne lässt nach und der Winter nähert sich mit großen Schritten.

Sonnenvitamin D – Die 7 Fakten

Und Vitamin D – das Sonnenvitamin – rückt wieder in den Mittelpunkt unseres Gesundheitsinteresses – im Büro, in der Familie und unter Freunden.

Die Auswahl im Fachhandel, in Drogerien und Apotheken ist mindestens so überwältigend groß wie die Informationsfülle im Internet.

 

Doch was ist denn nun richtig? Wieviel und welches Vitamin D soll ich eigentlich nehmen? Ist Vitamin D gleich Vitamin D? …

Unendlich viele Fragen…

…doch hier kommt die Antwort!

 

7 Fakten, die Sie noch vor dem Winter über Vitamin D wissen sollten

1. Es gibt eklatante Unterschiede zwischen Vitamin D2 (Ergocalciferol) aus pflanzlicher Quelle und Vitamin D3 (Cholecalciferol).

Nach einer aktuellen Studie (Tripkovic et al. 2017*) ist die Steigerung der Vitamin-D-Konzentration im Blut durch Vitamin D3 mit 74% mehr als doppelt so hoch wie mit pflanzlichen Vitamin D2 (34%). Bei der Placebogruppe sank der Vitamin-D Spiegel sogar um 25 %! Das heißt, achten Sie unbedingt auf den tatsächlichen Inhaltsstoffs des Vitamin D-Präparat, wenn Sie sich eins kaufen.

* doppelblind-placebokontrollierte Studie; Dauer 3 Monate; Dosierung 15 µg

 

2. Insgesamt 82% der Männer und 91% der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht.

Zu welcher Prozentzahl zählen Sie? Die aktuelle Empfehlung der D-A-CH (DGE et al. 2012) liegt bei 20 µg* für Kinder und Erwachsene, nachdem alle internationalen Fachgremien sich dafür stark gemacht haben, den Wert anzuheben. Die Empfehlung der D-A-CH lag jahrelang bei 5 µg, was gerade einmal 200 IE entspricht.

*Das entspricht 800 Internationale Einheiten (IE). Die Empfehlung gilt bei fehlender endogener Synthese, d.h. unzureichende Eigenproduktion.

 

3. Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen.

Dazu zählen insbesondere Fettfische und in deutlich geringeren Maße Leber, einige Pilze und Eigelb. Was davon steht täglich auf Ihrem Speiseplan?

Sonnenvitamin D – Die 7 Fakten

4. Es sind mehr als 6000 Gene bekannt, deren Bildung / Entstehung von Vitamin D beeinflusst wird (Nagpal et al. 2005).

Stellen Sie sich das mal vor: 6000 Gene abhängig von Ihrem Vitamin D-Status!

 

5. Ein Vitamin D-Mangel führt zu einem erhöhten Risiko für Stürze und Frakturen; Diabetes mellitus Typ 2 , Bluthochdruck und kardiovaskulären Krankheiten und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko.

Und das ist alles über mehrere 1000 Studien belegt. Hier ein kleiner Auszug: Pittas et al. 2010; Mitra et al 2011; Watson et al 1997; Zittermann und Körper 2008; Oh et al. 2009; Martins et al. 2007 etc.

Sonnenvitamin D – Die 7 Fakten

6. In Deutschland ist ca. 6 Monate im Jahr keine ausreichende Vitamin D-Synthese gewährleistet,

weil der notwendige UV-Index für die Eigensynthese unzureichend ist (Zittermann 2010).

 

7. Wir können in weniger als 1 Stunde ca. 10.000 bis 20.000 IE Vitamin D selbst herstellen

bei Badebekleidung, ohne Sonnenschutzmittel, im Sommer und unter freiem Himmel 

Sonnenvitamin D – Die 7 Fakten

Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, um sich im Winter optimal zu versorgen:

1) Sie fahren mindesten 4 Wochen nach Afrika ODER

2) holen die Sonne über die gezielte Zufuhr von Vitamin D3 für sich zurück. 

 

Kennen Sie Ihren aktuellen Vitamin D-Status?

Nein? Sollten Sie aber und Sie wissen jetzt warum!

 

Meine Empfehlung: Lassen Sie Ihren Vitamin D-Wert am besten jetzt im Oktober oder November in meiner Praxis messen.

Dann wissen Sie was Sie im Winter wirklich an Vitamin D brauchen, ohne blind irgendeiner Empfehlung folgen zu müssen!

 

Und da viele wichtige Helfer in unserem Stoffwechsel, gerade in der kalten Winterzeit, gebraucht werden:

–> machen Sie sich fit für den Winter!

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