Beim Älterwerden jung bleiben!

Beim Älterwerden jung bleiben oder Good-Aging von innen!

Mit dem Wort Anti-Aging tue ich mich schwer, da es kein echtes Anti-Altern gibt. Warum? 

Weil „Anti“ laut Duden etwas aus beschreibt, was verhindert werden soll. Aber warum soll etwas verhindert werden, was ein wunderbarer, schöner und wertvoller Prozess sein kann? Und den wir sowieso nicht aufhalten können? Oder haben Sie den Stop-Schalter gefunden?

„Anti-Aging“ ist der Trendbegriff in unserer Zeit. Gesichtscreme, Handcreme, Wellness und kein Bereich in unserem Leben bleibt scheinbar verschont. Doch konzentriert es sich fast ausschließlich auf jugendliches Aussehen und die Vermeidung des äußerlichen Alterns.

Die tatsächliche Prävention zur Erhaltung der Vitalfunktionen des Körpers bekommt dabei eher eine untergeordnete Rolle.

Doch gerade hier ist, aus meiner Erfahrung, genau der richtige Ansatz. Sich intensiv mit den Vitalfunktionen unseres Körpers zu beschäftigen und durch gezielte Maßnahmen zu erhalten und somit bis ins hohe Alter eine gesteigerte Leistungsfähigkeit zu erzielen, ist genau das worum es am Ende geht!

Typisch für das Älterwerden sind jedoch physiologische und biochemische Veränderungen, wie:

  • reduzierte Nierenfunktion
  • verminderte Aufnahme von Nährstoffen, insbesondere wasserlöslichen Vitaminen wie Vitamin C und B-Vitaminen
  • Verlust von Knochencalcium
  • reduzierte Vitamin-B-Spiegel
  • eingeschränkte Endothelfunktion
  • reduzierte Bioverfügbarkeit von Arginin

Aber dies sind langsam fortschreitende Prozesse, die häufig bereits im mittleren Alter (35-50 Jahre) beginnen und sich dann erst im höheren Alter deutlich zeigen. Das muss aber gar nicht sein, denn mit einem regelmäßigen TÜV, wie bei Ihrem Auto, können solche „Verschleißerscheinungen“ kein Problem werden.

Insbesondere die beschränkte Zufuhr von B-Vitaminen zeigt sich in typischen Alters-Beschwerden wie Nervosität, depressive Verstimmung und Vergesslichkeit. Denn die Energie für unsere Nerven durch Vitamin B1 und B12 ist unerlässlich.

Vitamin B1: „Stimmungs-Vitamin“

  • Kofaktor beim Glukoseabbau und damit Energiequelle für Nerven und Muskel(Herz-)zellen
  • auch die allgemeine Kondition und unser Gedächtnis hängen vom Vitamin-B1-Status ab
  • häufig verstärkt durch Medikamente (Diuretika) bei Herzinsuffizienz und Diabetes 

Vitamin B12: „der rosa Booster“

  • Coenzym im Citratzyklus (unser Energie-Gewinnungs-Stoffwechselweg, also damit nach dem Essen das Licht angeht)
  • für den Energiebedarf in unserem zentralen Nervensystem essentiell

Doch gerade  durch den vielfachen Einsatz von Schmerzmitteln in Kombination mit einem sogenannten „Magenschutz“ wie Omeprazol wird z.B. die Aufnahme von Vitamin B12 vollständig verhindert.

Wie zeigt sich ein Vitamin-B-Mangel?

  • Müdigkeit, Antriebsschwäche (Muskelschwäche und Blutarmut)
  • Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit (das ist im Alter keine normale Erscheinung auch wenn uns das jeder als Wahrheit verkaufen will!)
  • Schlaflosigkeit, da ohne B-Vitamine kein Melatonin produziert werden kann
  • Depression
  • Infektanfälligkeit

Achtung: Depression, Demenz und Schwindel im Alter können eine ganze Reihe an Auslösern haben. Aber eine schlechte Ernährung und Defizite spezifischer Mikronährstoffe sind wichtige Faktoren in der Entstehung. Unser Gehirn ist das vitalste Organ des Körpers und das mit der höchsten Stoffwechselrate.

Was tun?

Ausreichend B-Vitamine essen! Vor allem Vollkornprodukte, Nüsse, Kartoffeln, Fleisch, Fisch und Milch liefern wertvolle B-Vitamine. Doch wie wissen Sie, ob das ausreichend ist? Gerade wenn sich bereits die ersten Beschwerden zeigen?

Lassen Sie Ihren B-Vitamin-Status messen:

Lassen Sie Ihren B-Vitamin-Status messen:

–> Homocysteinwert = Dieser Wert liefert eine allgemeine Information zur Versorgung von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12. Es kann jedoch keine Aussage darüber getroffen werden, welches dieser drei Vitamine nun genau fehlt. Weiterhin ist Homocystein als ein kardiovaskulärer Risikofaktor anerkannt und zeigt, ob ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besteht.

–> Messung von Vitamin B1, B2 und B6 im Vollblut

–> Messung von Folsäure in den Erythrozyten

–> Messung von Vitamin B12 unbedingt über die Messung von Holo-Transcobalamin im Blut oder über die Methylmalonsäure im Urin

–> weitere B-Vitamine wie Biotin liefern bei bestimmten Beschwerden, wie chronischem Haarausfall ergänzend wichtige Informationen

Zunehmend ist gut belegbar, dass Beschwerden die keiner eindeutigen Erkrankung zugeordnet werden können, dennoch die Lebensqualität einschränken und damit unweigerlich zur Krankheitsentstehung beitragen können. Deshalb ist es aus meiner Erfahrung so wichtig, keine der Beschwerden so einfach abzutun, auch wenn das allgemeine Blutbild keine Auffälligkeiten zeigt. Hier heißt es, unbedingt an der richtigen Stelle nach den richtigen Informationen nachschauen.

Oder würden Sie im Kofferraum Ihres Autos nach dem Zustand Ihres Motors schauen?

 

Älter werden ist unaufhaltbar und deshalb machen Sie das Beste daraus!

Gerne unterstütze ich Sie gezielt dabei!

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